Wahl-O-Mat 2.0

vote

Die Landtagswahlen stehen an und der ein oder andere sucht Hilfe beim Wahl-O-Mat. Für Rheinland-Pfalz https://www10.wahl-o-mat.de/rlp2016/, für Baden-Württemberg: https://www9.wahl-o-mat.de/bw2016/main_app.php, für Sachsen-Anhalt: https://www10.wahl-o-mat.de/sachsenanhalt2016/main_app.php .

Ich habe den rheinland-pfälzischen Wahl-O-Mat genutzt und das Ergebnis war unbefriedigend, denn „nur“ 64,9% meiner Ansichten deckten sich mit der FDP, 64,5% mit der SPD und 63,2% mit der CDU. Am wenigsten Übereinstimmung habe ich mit der Linken, 39,5%. Nun habe ich schon gewählt, per Briefwahl, nämlich CDU mit Erst- und Zweitstimme. Denn m. E. hat die SPD nun schon viel zu lange das Land heruntergewirtschaftet, was man vor allem am Schuldenberg, am Nürburgring und am Flughafen Hahn sehen kann. Trotzdem meint der Wahl-O-Mat, ich soll eher FDP oder gar SPD wählen?

Egal, selbst mit der FDP habe ich nur rund 2/3 Übereinstimmung.

Wie wäre es denn, wenn der Wahl-O-Mat 2.0 meine Meinung speichern und mit den Angaben von anderen Nutzern vergleichen würde? Wohl möglich, dass eine beträchtliche Zahl anderer Wähler mit mir übereinstimmen. Dann würde sich doch anbieten, dass diese Ergebnisse den Parteien zur Verfügung gestellt werden oder wir uns zusammen tun in einer eigenen neuen Partei.

In jedem Fall spielt die Zusammenstellung der 38 Fragen eine große Rolle für das Ergebnis. Mir fehlten hier Fragen zum Thema Schuldenberg und Nürburgring. Sonst wäre das Ergebnis sicher anders ausgefallen.

Und das Wichtigste: Gehen Sie wählen! Nicht-Wähler stimmen für die Radikalen, denn Radikale und Protestwähler profitieren von allen gemäßigten und moderaten Wählern, die aus Bequemlichkeit zu Hause bleiben. Nutzen Sie die Briefwahl, wenn Sie keine Lust haben auf den Weg zum Wahllokal.

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Die wundersame Welt der Bitcoins, Teil 3

Bitcoins
Investieren in digitale Währungen

Jeder, der kurz nach Einführung der digitalen Währung in Bitcoins investiert hat, darf sich glücklich schätzen. Der Kurs stieg von 100 € auf über 800 €, und auf diese Weise haben sicher einige Leute ein Vermögen gemacht. Danach kam dann aber erst einmal ein Absturz. Die Sicherheit des Zahlungsmittels wurde massiv angezweifelt nachdem Mt. Gox, der damals größten Bitcoin Börse, durch Hacker Coins im Wert von 8,75 Millionen entwendet wurden. Außerdem gab es immer wieder Gerüchte, dass die Politik auf der Grundlage von neuen Geldwäsche-Gesetzen Bitcoins verbieten wolle. Inzwischen hat sich die Lage aber wieder beruhigt und der Kurs für einen Bitcoin pendelt um die 400 €. Ob eine Chance besteht, dass der Bitcoin noch einmal seinen ehemaligen Höchststand oder mehr erreicht, überlasse, ich mal den Analysten. Wenn es passiert, wird es sicher eine Weile dauern, und es macht nicht wirklich Spaß, einige Jahre zu warten, bis sich unsere 30000 verdienten Satoshis von 0,12 € in 0,24 € verwandeln. Trotzdem ist es bemerkenswert, dass die Investition eines so kleinen Betrags in der Bitcoin Welt möglich ist.

Was wir brauchen, um die Satoshis in unserer Bitcoin Börse zu einem nennenswerten Betrag zu machen, mit dem wir wenigstens mal irgendwo ein Bier oder eine Pizza kaufen können, wäre nicht etwa eine Verdoppelung innerhalb von Jahren, sondern eine Steigerung von mehreren 100, wenn nicht sogar 1000 % in wenigen Stunden oder Tagen. Diese wunderbaren Profite versprechen einige der sogenannten Altcoins (alternative digitale Währungen). Wie immer besteht natürlich bei solchen Geschäften die Gefahr empfindlicher Verluste. Da wir unser Investment aber ohnehin kostenlos mit den Faucets verdient haben, ist das Risiko ziemlich übersichtlich.

Um mit dem Traden von Altcoins zu beginnen, registrieren wir zuerst einen kostenlosen Account bei der Tradingplattform Yobit:

Wenn wir nun auf “Wallets” klicken und dann rechts neben BTC auf “Deposit”, sehen wir eine Bitcoin-Adresse, an die wir nun unsere Satoshis übertragen können. Nach erfolgreichem Transfer von unserem Bitcoin Wallet zur Yobit Börse steht dieser Betrag für das Traden mit Altcoins zur Verfügung.

Es gibt Hunderte zum Teil sehr obskure Altcoins und fast jede Woche kommen neue hinzu. Sie heißen Darkcoin, Deutsche E-Mark oder Dopecoin. Im Verhältnis zum Bitcoin sind sie zwischen einem und einigen Tausend Satoshis Wert. Doch welche von diesen Altcoins sollte man kaufen? Um darauf eine Erfolg versprechende Antwort zu finden, muss man sich sicher sehr lange mit der Materie beschäftigen und selbst dann bleibt das Ganze eine risikoreiche Angelegenheit. Seiten wie http://www.altcoinsnews.com/, https://www.cryptocoinsnews.com/altcoin-news/ , http://www.coindesk.com/technology/altcoins/ oder http://www.altcointoday.com/ können hier sicherlich eine Hilfestellung sein. Wer es sich aber einfach machen möchte, greift auf die erprobte Strategie eines Bitcoin-Profis zurück:

Suche Altcoins mit folgenden Kriterien:

  • Der Preis muss unter 200 Satoshi liegen, bevorzugt unter 100 Satoshi
  • Die Coins müssen mindestens ein tägliches Umsatzvolumen von 0.1 BTC haben. Die Info dazu findet man hier: https://yobit.net/en/market/
  • Der Geldmenge des Altcoins darf 50 Millionen Coins nicht überschreiten. Die Info dazu findet man hier: https://yobit.net/en/coinsinfo/
  • Der Marktwert des Altcoins sollte unter 10.000 $ oder dem entsprechenden Wert in Bitcoins liegen. Infos dazu findet man hier: http://coinmarketcap.com Der Marktwert kann aber auch mit folgender Formel berechnet werden: MARKTWERT = KURS * GELDMENGE (in BTC)
  • Warte einige Tage, bis du die Coins verkaufst, aber verkaufe sie nicht unter 400-500 Satoshis, denn diesen Preis erreichen die Altcoins normalerweise. Es sind auch durchaus mal 1000 Satoshis möglich.

Da ich kein Bitcoin-Profi bin, fragt Ihr Euch natürlich, woher ich diese Strategie habe. Sie steht in englischer Sprache bei Bitcointalk, dem wohl größten und wichtigsten Forum zum Thema Bitcoins. Der Autor des Threads behauptet dort sogar, dass man in einer Woche ohne Investment 1 BTC (also 400 € verdienen kann). Ich hatte noch nicht die Zeit das auszuprobieren, aber vielleicht kann ja einer unserer Leser mal Feedback geben, wenn es geklappt hat. Dann werde ich es auch mal testen.

Nun wünsche ich Euch also viel Spaß beim Traden. Abschließend muss ich noch sagen, dass ich hier natürlich keine Investment Beratung gemacht habe. Es geht lediglich darum, mit kostenlos verdienten Bitcoins ein wenig herumzuspielen. Totalverlust ist nicht ausgeschlossen, und wenn jemand meint, er möchte die Strategie mit mehr Geld ausprobieren, dann geschieht dies auf eigene Gefahr.

Alle Börsengeschäfte, besonders wenn sie mit sehr hohen Renditen locken, sind im Grunde ohnehin nichts anderes als Glücksspiele. Die Bitcoin Welt geht damit allerdings etwas offener um. So ist z. B. auf der Yobit Seite ein Würfelspiel integriert, mit dem man seinen Gewinn direkt wieder verzocken kann. In der realen Welt wäre es doch wohl undenkbar, dass auf dem Frankfurter Börsenparkett ein Roulettetisch steht. Oder etwa nicht? Weitere Tipps zum Thema Zocken mit Bitcoins findet Ihr im vierten und letzten Teil dieser Serie.

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Die wundersame Welt der Bitcoins Teil 2

faucet


Bitcoins, Bits und Satoshis

Da ein einziger Bitcoin nach dem derzeitigen Wechselkurs etwa 400 € Wert ist, ist es notwendig, die Währung in kleinere Einheiten aufzuteilen. Die Umrechnung funktioniert folgendermaßen:

1BTC = 1000mBTC = 1000000 Bits/µBTC = 100000000 Satoshis

Hierbei helfen natürlich auch diverse Wechselkurs Rechner, die man z. B. auf den folgenden Seiten findet:

http://preev.com/btc/eur

http://youmeandbtc.com/bitcoin-converter/convert-btc-mbtc-bits-satoshis-usd/

Die kleinste Einheit wurde übrigens nach Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der Bitcoins benannt.

Bitcoin Faucets – Das Geld kommt aus dem Wasserhahn

Dass 2500 Satoshis nur etwa 0,01 € entsprechen, zeigt uns, warum Bitcoins aufgrund ihrer kleinen Stückelung auch für Micropayments (fast möchte man sagen Nanopayments) besonders geeignet sind. Das machen sich einige Webseitenbetreiber zunutze, indem sie für Besuche Ihrer Seite kleine Beträge in der Höhe von einigen hundert bis einigen tausend Satoshis auszahlen. Diese Seiten werden Bitcoin Faucets (Bitcoin Wasserhahn) genannt, wobei es aus dem Hahn eher tropft als fließt. Reich wird man damit also nicht. Trotzdem ist es eine gute Möglichkeit kleine Beträge in seinem Wallet zu sammeln, um erste Erfahrungen mit Bitcoins zu machen.

Damit Ihr direkt loslegen könnt mit dem Satoshis sammeln, habe ich 200 solcher Seiten gesucht und diese unter http://freebitcoins.geldgefällt.de in einem Bitcoin Faucet Rotator zusammengestellt. Dort könnt Ihr täglich etwa 30000 Satoshis verdienen. Nach dem Klick auf den Link müsst Ihr zunächst einmal auf “NEXT PAGE” klicken und dann das Feld suchen, wo Ihr Eure Bitcoin Adressen reinkopiert. Anschließend gilt es ein oder mehrere Captcha(s) zu lösen. Mit einem Klick auf “Claim” oder “Collect Reward” werden Eure hart verdienten Satoshis dann beim Faucetbox Service zwischengespeichert. Den aktuellen Kontostand findet Ihr dort unter der Adresse https://faucetbox.com/en/check/. Wenn Ihr hier 13000 Satoshis zusammen habt, wird der Betrag automatisch in das Bitcoin Wallet übertragen.

Ich weiß das klingt alles ziemlich kompliziert, aber wer es mal selbst ausprobiert, findet sehr schnell heraus, wie es geht. Auch ist mir bewusst, dass das Klicken durch die größtenteils mit Werbung zugemüllten Faucets mühsam ist und der Gegenwert in Höhe von wenigen Cents dagegen nur sehr gering. Zumindest könnt Ihr aber ohne Investition ausprobieren, wie Bitcoins funktionieren. Trotzdem ist es gar nicht auszuschließen, dass Ihr mit dem Startkapital aus den Faucets am Ende doch einige Euros verdient. Wie das geht, erkläre ich Euch im dritten und vierten Teil der Bitcoin Serie.

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Große Aufmerksamkeit mit halben Sachen

In unserem Buch „Ich mach mir mein Geld, wie es mir gefällt“ haben wir bereits im Kapitel „3-2-1“ darüber berichtet, wie jemand mit Hilfe einer witzigen eBay Auktion das Trauma seiner gescheiterten Ehe verarbeitet. Aktuell gibt es dafür wieder ein schönes Beispiel. Da nach einer Trennung alles gerecht geteilt werden soll, zerlegt der eBay Nutzer Der Juli alltägliche Gebrauchsgegenstände in 2 gleiche Hälften und stellt sie als Auktion ein. Wie sich inzwischen herausgestellt hat, handelt es sich zwar nur um eine Guerilla-Marketing-Aktion des Deutschen Anwaltvereins was den Unterhaltungswert der Sache aber nicht schmälert. Das dazugehörige „making of“ Video wurde mittlerweile über 4,5 Millionen mal angeschaut.

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Yo, it’s dark outside!

Wieso bekommt Yo 1 Mio $ Risikokapital und „Is it dark outside?“ von unserem lieben Freund nicht? Eigentlich eine dumme Frage. Die Yo App hat eine Million Nutzer! Also lautet die nächste Frage wie bekommt man eine Million Nutzer? Einige Anregungen dazu findet Ihr in unserem Buch.

 

 

Ist Yo nur ein kurzzeitiger Hype? Dann sollte idealerweise die Million wirklich Risikokapital sein was eingesackt wird.

 

is it dark outside - banner

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Oder das Ding wird wirklich ein Erfolg. Die Kids in der Klasse finden das cool, sich gegenseitig immer weiter Yos zu schicken, Lehrerterror – wer weiß, vielleicht geht das ab. Dann müssen wir nochmal umdenken und noch extremer abgehen. Das heißt: noch einfacher, flacher, banaler, alberner = Erfolg?! Es könnte ja sein, dass die Betreiber von Yo dann nach und nach weitere Wörter zur Kommunikation zulassen, z. B. nach 3 Wochen „Nee“, drei Wochen später „Prinzessin“…, „Frosch“, „Abfalleimer“. Eine neue Billig-Sprache wird geboren. Die spielen Gott und können dann auch nach Belieben die Sonne abschalten und machen damit die „Is it dark outside?“-App salonfähig.

 

yo

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Medien-Revolution durch neue Online Magazine?

journalism

Neue kleine Online-Magazine schaffen es dank guter Social-Media Vernetzung inzwischen höhere Klickraten zu erzielen als Spiegel, Stern und Co. Sollten die Charts der Webseite 10000flies.de realistisch sein, befinden sich Seiten wie Likemag oder Heftig ganz oben auf der Liste. Spiegel Online schafft es zum Zeitpunkt meiner Recherche gerade mal auf Platz 49.

Die News-Charts des letzten Monats bei 10000flies.de

Likemag

Heftig

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