Die wundersame Welt der Bitcoins Teil 2

faucet


Bitcoins, Bits und Satoshis

Da ein einziger Bitcoin nach dem derzeitigen Wechselkurs etwa 400 € Wert ist, ist es notwendig, die Währung in kleinere Einheiten aufzuteilen. Die Umrechnung funktioniert folgendermaßen:

1BTC = 1000mBTC = 1000000 Bits/µBTC = 100000000 Satoshis

Hierbei helfen natürlich auch diverse Wechselkurs Rechner, die man z. B. auf den folgenden Seiten findet:

http://preev.com/btc/eur

http://youmeandbtc.com/bitcoin-converter/convert-btc-mbtc-bits-satoshis-usd/

Die kleinste Einheit wurde übrigens nach Satoshi Nakamoto, dem Erfinder der Bitcoins benannt.

Bitcoin Faucets – Das Geld kommt aus dem Wasserhahn

Dass 2500 Satoshis nur etwa 0,01 € entsprechen, zeigt uns, warum Bitcoins aufgrund ihrer kleinen Stückelung auch für Micropayments (fast möchte man sagen Nanopayments) besonders geeignet sind. Das machen sich einige Webseitenbetreiber zunutze, indem sie für Besuche Ihrer Seite kleine Beträge in der Höhe von einigen hundert bis einigen tausend Satoshis auszahlen. Diese Seiten werden Bitcoin Faucets (Bitcoin Wasserhahn) genannt, wobei es aus dem Hahn eher tropft als fließt. Reich wird man damit also nicht. Trotzdem ist es eine gute Möglichkeit kleine Beträge in seinem Wallet zu sammeln, um erste Erfahrungen mit Bitcoins zu machen.

Damit Ihr direkt loslegen könnt mit dem Satoshis sammeln, habe ich 200 solcher Seiten gesucht und diese unter http://freebitcoins.geldgefällt.de in einem Bitcoin Faucet Rotator zusammengestellt. Dort könnt Ihr täglich etwa 30000 Satoshis verdienen. Nach dem Klick auf den Link müsst Ihr zunächst einmal auf “NEXT PAGE” klicken und dann das Feld suchen, wo Ihr Eure Bitcoin Adressen reinkopiert. Anschließend gilt es ein oder mehrere Captcha(s) zu lösen. Mit einem Klick auf “Claim” oder “Collect Reward” werden Eure hart verdienten Satoshis dann beim Faucetbox Service zwischengespeichert. Den aktuellen Kontostand findet Ihr dort unter der Adresse https://faucetbox.com/en/check/. Wenn Ihr hier 13000 Satoshis zusammen habt, wird der Betrag automatisch in das Bitcoin Wallet übertragen.

Ich weiß das klingt alles ziemlich kompliziert, aber wer es mal selbst ausprobiert, findet sehr schnell heraus, wie es geht. Auch ist mir bewusst, dass das Klicken durch die größtenteils mit Werbung zugemüllten Faucets mühsam ist und der Gegenwert in Höhe von wenigen Cents dagegen nur sehr gering. Zumindest könnt Ihr aber ohne Investition ausprobieren, wie Bitcoins funktionieren. Trotzdem ist es gar nicht auszuschließen, dass Ihr mit dem Startkapital aus den Faucets am Ende doch einige Euros verdient. Wie das geht, erkläre ich Euch im dritten und vierten Teil der Bitcoin Serie.

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Datenschutz per Einkaufsnetz

Quelle: commons.wikimedia.org
Quelle: commons.wikimedia.org

Die App iOnRoad ermöglicht z. B. Versicherungen das Fahrverhalten zu überprüfen. (Mehr dazu im Buch).

„Das Einblenden personalisierter Werbung, wenn ich mit meinem Smartphone oder meiner ID-Karte bestimmte Einkaufszentren betrete, erscheint dagegen noch als harmlose Datennutzung. Wie all dem begegnen? Das Handy zu Hause lassen ist keine befriedigende Option. NFC/RFID-Schutzhüllen gegen das unbefugte Auslesen von ePersonalausweisen, EC- und Kreditkarten, Bibliotheksausweisen, Studenten- und Clubkarten gibt es bereits und sollen sehr wirksam sein. Das ändert aber nichts daran, dass man die Karten zum Bezahlen oder für andere Aktionen zücken muss und damit der Weg für weitere Datenspeicherungen offen ist.

Wir besinnen uns daher auf einen Service, der mehr und mehr nicht nur für Omas und Opas interessant wird: die Erledigung von Botengängen. Wenn hier ein regelrechter Tauschring entsteht, in dem einer für den anderen einkauft und die Tatsache (aber nicht der Name des Serviceempfängers) öffentlich bekannt wird, wird die Überwachung zumindest zum Teil erschwert. Das schöne alte Einkaufsnetz bekommt so eine ganz neue Bedeutung.“

Aus „Ich mach mir mein Geld, wie es mir gefällt“.

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