Tippi – Expertenrat nicht nur vom Autohändler

Ein Minibuch von Volker Risse macht Kunden glücklich und Akquise kinderleicht

Tiipi 2: Going Home. How an expat relocates his car to europe

 

Manche genialen Geschäftsideen muss man einfach selber umsetzen. Und wenn andere sofort ins Boot einsteigen, dann wird was richtig Gutes daraus.

So geschehen bei unserem jüngsten Streich, der Minibuchreihe Tippi von mir und dem Tippi-Buch von Volker. Es ist – das sei vorweg gesagt – etwas wirklich Schönes und Nützliches dabei rausgekommen, auf das wir mächtig stolz sind. Aber der Reihe nach.

Experten sollten einen Teil ihres Wissen zugänglich machen

Als Ghostwriter und Verlegerin hatte ich vor über einem Jahr die Idee eine Minibuchreihe ins Leben zu rufen, die es auch solchen Unternehmern ermöglicht, schnell und günstig an ein eigenes Buch zu kommen, die sonst nie im Leben auf die Idee kämen, Buchautor zu werden. Dabei ist ein eigenes Buch in vielen Branchen der Expertenausweis schlechthin. In allen beratenden Berufen beispielsweise lassen sich mit dem eigenen Buch Ansehen und Honorare deutlich steigern. Aber auch Handwerker, Hersteller, Ärzte und viele andere profitieren davon, wenn sie sich Autor eines Sachbuches nennen können. Nur haben die meisten keine Kapazitäten frei, um dicke Wälzer auf Papier zu bringen und das Schreiben-lassen belastet die Kasse meist sehr stark.

Wie schade, dachte ich mir. So viel Expertenwissen, das verborgen bleibt und stattdessen den Experten viel Gewinn bringen könnte, wenn sie es dosiert einsetzen würden, wie es im Internet längst gang und gäbe ist. Da hat es sich herumgesprochen, dass Blogbeiträge mit Mehrwert dem Webseitenbetreiber  erhöhte Sichtbarkeit und Kunden bringen.

Hemmschwellen auch in der analogen Welt überwinden helfen

Umgekehrt scheuen auch viele Leser Mammutwerke. Die Hemmschwelle, sich da durch zu arbeiten ist hoch, insbesondere, wenn sie nur an einem kleinen Teil des dargebotenen Wissens interessiert sind. Über diese Dinge nachdenkend, entstand nach und nach das Bild vom Minibuch mit Expertentipps in meinem Kopf. Herausgekommen ist eine Reihe, die meine Erwartungen noch übertrifft. Dazu trug wesentlich die Entscheidung bei, keine tausendfach im Internet kursierenden Archivbilder zu verwenden, sondern jedes Tippi-Buch extra von einem Profi illustrieren zu lassen. Auch ein unkonventionelles Geschäftsmodell hinter dieser Reihe verblüfft offensichtlich.

Kleines Buch große Wirkung

Ein Werbegeschenk, das so nützlich ist, dass es gekauft wird

Unternehmen oder soziale Organisationen fungieren als Autoren und Kooperationspartner, indem sie ihr Know-how als Experte geben und sich darauf einlassen, den Inhalt so zu gestalten, dass Leser weder Produkt noch Dienstleistung der Organisation in Anspruch nehmen müssen, um das Tippi-Buch für sich nutzen zu können. Praktische Hilfe zum Selbermachen ist der Grundgedanke. So kann mein Verlag atemwort das Tippi-Buch, das für Organisationen ein Werbegeschenk oder Infomaterial ist,  in den Buchhandel bringen und es ist nicht nur für Kunden, sondern auch für einen weit größeren Leserkreis interessant ist. Die werden natürlich trotzdem auf das Unternehmen aufmerksam, da es auf der Rückseite des Einbandes genannt wird und auch auf der letzten Innenseite mit dem Autorenporträt in Verbindung gebracht wird. So können wir auch im analogen Leben erhöhte Sichtbarkeit schaffen. mehr dazu in der Infobroschüre „Kleines Buch große Wirkung“. Die Tippi-Bücher werden, wenn möglich, auch im Fachhandel angeboten, wie beispielsweise das Tippi-Buch zum Thema Erbschaft friedlich teilen, das bei Bestattern und im Bestattungsgroßhandel gelistet ist.

Tippi-Rückseite

 

ICB Dubai als Vorreiter

Volker war von der Idee begeistert und nutzte sie sofort für seinen internationalen Autohandel ICB Dubai. Als einer der ganz wenigen deutschsprachigen Autohändler kennt er sich in den internationalen Bestimmungen über Zölle, Homologationsverfahren, Heißländerspezifikation, Abgas- und Umrüstungsbestimmungen wie in seiner Westentasche aus. Wer kann überhaupt sein Auto aus dem Ausland mit zurücknehmen nach Deutschland oder Europa? Welche Voraussetzungen müssen dafür gegeben sein? Was braucht der Zoll, wenn ein Auto überführt werden soll? Wann ist eine technische Umrüstung notwendig, wer führt die ordnungsgemäß durch und lohnt sich das überhaupt? Diese und andere Fragen beantwortet er als Fachmann in seinem Tippi-Buch „Going Home. How an Expat Relocates his Car to Europe“. Selbstverständlich, wie der Titel schon deutlich macht, auf englisch, denn auch Expats, die aus anderen europäischen Ländern kommen, betreut er in seinem Kundenstamm. So können im Ausland lebende Kunden das Verfahren auch selbstständig, ohne Volkers Hilfe, durchführen.

Die werden zum Jahresabschluss das Tippi-Buch in ihrer Post finden – ein nettes kleines Dankeschön, das den Kunden noch einmal Wertschätzung zeigt und das sie gerne weiterreichen können, damit auch andere im Ausland ansässige Europäer davon profitieren. So wird das Geschenk zum Akquisemittel, das auf angenehm unaufdringliche Art Nutzen bringt und potentielle Kunden auf das Angebot von ICB Dubai aufmerksam macht.

Erhältlich ist das Tippi-Buch auf www.tippi-buch.de und in Kürze gibt es dazu auch einen Trailer auf YouTube im Tippi-Kanal.

 

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Halte deine Gefühle im Zaum!

Aus der Beitragsserie: Restaurant-Retter, ein Job, bei dem viele zuschauen

Rosins Restaurant, File:0961 Frank Rosin.JPG: Udo Grimberg derivative work: Alupus (talk)

Folge 2

Um es gleich vorweg zu sagen: Mit diesem Titel meine ich nicht die Gastwirtin, Köche und Hilfen in dieser Folge, sondern den Retter  persönlich: Frank Rosin. Warum? Dazu gleich mehr. Zunächst ein kurzer Überblick, um was es dieses Mal ging:

Die Rother Kuppe

ein Berggasthof in der Rhön, wird seit einigen Jahren von der Ex-Servierkraft Anja geleitet. Doch die ehemaligen Stammgäste bleiben aus und in der Küche ist die Kacke am dampfen (Pardon!), denn zwischen Koch und Chefin stimmt nichts mehr. Der Koch hat sie zu Sylvester versetzt, das Vertrauen ist seitdem zerrüttet, die Chefin konfus, herrisch und ein Kontrollfreak. Auch die Mutter, die ihrer Tochter zur Seite steht, empfindet deren Umgangston als unangenehm. Rosin versucht zu retten, was zu retten ist, indem er die Beteiligten zu einer Aussprache drängt. Die Kommunikation muss erst einmal wieder hergestellt werden, so viel ist klar. Soweit so gut. Wenn da nicht dieser kleine Funken eines unguten Gefühls wäre, das mir erst bewusst wird, als Rosin auf den neuen Koch Peter trifft. Denn trotz Aussprache und Festvertragsangebot entlässt Anja ihren Koch, als bei nächster Gelegenheit klar wird, dass es einfach nicht mehr läuft mit der Zusammenarbeit.

Das Geschäftsmodell

Rosin will aus dem kleinen Restaurant ein Wanderlokal mit typischen Gerichten aus der Rhön und einigen wenigen Übernachtungsmöglichkeiten machen. Das bietet sich an,  da das Haus mit Aussichtsturm inmitten eines wunderschönen Landstrichs liegt. Dafür werden die beiden vorhandenen Schlafräume als Gästezimmer hergerichtet und der neue Koch Peter gebeten, eine Liste mit 25 Gerichten aufzustellen, aus der eine Speisekarte zusammengezimmert werden kann.

Vom Retter zerrissen

Peter entspricht jedoch nicht Franks Vorstellung von einem guten Koch. Und das hat – man höre und staune – keineswegs etwas mit seinen beruflichen Fähigkeiten zu tun, sondern einfach damit, dass dieser Exot kein Internet hat. Rosin ist entsetzt, findet man doch im weltweiten Netz über eine Million Rezepte. Was er ihm mit viel Dramatik klar macht. Hallo? Jetzt kann ich nur noch bedingt folgen. Hier soll doch die rhönsche Küche präsentiert werden, wie er dem Neuen zu verstehen gibt. Findet man die denn nur noch im Internet? Frank Rosin jedenfalls scheint davon so überzeugt zu sein wie er über das „archaische Kochwesen“ vor ihm entsetzt ist. Und was macht er? Ein kurzer Blick auf die angefangene Liste genügt ihm, um diese sogleich demonstrativ zu zerreißen und als altbacken und unmöglich zu verwerfen. Dabei standen da durchaus Rhönsche Gerichte, soweit ich als Zuschauerin es auf die Schnelle erhaschen konnte.

Rosins Gratwanderung zwischen Leidenschaft und Feldwebelmanier

Überhaupt ist Rosins Verhalten gegenüber seinen Schützlingen alles andere als vorbildhaft. Hat er zuvor die Chefin mit Standpauken übersät, dass sie wie ein kleines Schulmädchen vor ihm stand und tatsächlich mit hängendem Kopf „Jawoll!“ sagte, hat er nun ein neues Opfer gefunden. Den gutmütigen, aber unmodernen und wortkargen Peter, der gegen so viel Eloquenz gleichermaßen kapituliert.  Klar, auch ich weiß, dass es richtig ist, Klartext zu reden, die Probleme genau zu benennen und nicht um den heißen Brei herumzureden, denn es geht darum, die Beteiligten wachzurütteln.  Aber dort, wo gute Kommunikation und Führung erst gelernt werden müssen, ist demonstratives Kleinmachen sicher nicht angebracht. Zumal es hier zumindest beim Koch Peter um einen Menschen geht, der gerade erst mit viel gutem Willen neu dazugekommen ist.

Das gute Ende

Dass Peter dann doch als Koch an einigen Stellen brillieren kann und gewürdigt wird, rettet den Retter Rosin ein wenig. In Sachen Rhönsche Küche geht es aber ein wenig drunter und drüber, denn letztendlich kommt ein Küchen-Mix zustande zu dem die verlorenen Stammgäste befragt werden, jedoch keine Wanderer. Unklare Kommunikation, Zielveränderung oder dem Fernsehformat geschuldet? Wer weiß das schon so genau.

Der Rest ist altbekannt und in jeder Folge ähnlich: neue Ästhetik mit hellen, modernen Räumen, eine versöhnte Familie und ein zweites Testessen, dass vor allem den Sternekoch im Glanze seines Fernsehjobs erstrahlen lässt.

Zur Folge 1

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Restaurant-Retter – ein Job, bei dem viele zuschauen

Folge 1

Restaurant-Retter
© Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

Christian Rach

Ich liebe ja diese Serien, in denen abgehalfterten Restaurants wieder auf die Beine geholfen wird. Da scheine ich nicht die Einzige zu sein, denn sonst gäbe es wohl kaum gleich mehrere davon. Es fing, glaube ich zumindest, mit Rach, dem Restauranttester an, der gar kein Restauranttester war, dann in der Restaurantschule fernsehgerecht unterrichtete und im ZDF stolze vier Mal auftischte, bevor diese Sendung abserviert wurde. Auch mit den Restaurantgründern war er bei diesem Sender nur mäßig erfolgreich. Aber Undercover war er dann wieder etwas glücklicher für RTL durch die schlimmsten Restaurants Deutschlands unterwegs und sucht derzeit nach Deutschlands Lieblingsrestaurant. Den Titel versteh ich zwar nicht, denn es sind alles Rachs Lieblingsrestaurants, aber Deutschland klingt auf jeden Fall allgemeingültiger und schließlich steht so‘n Promi  ja für Deutschland, also auch für mich: Mein Rach(en) – mein Gaumen.

Frank Rosin

ist mit seinen Restaurants für die Konkurrenz von Kabel 1 unterwegs. Der hat auch noch etliche Kochshows moderiert, die mich aber so gar nicht interessieren, weshalb hier auch keine Rede von Kollegen wie Henssler, Mälzer & Co. sein wird. Denn mich interessiert nicht das „Kochen gucken“, sondern das „Restaurant führen“ als Geschäftsmodell. Außerdem finde ich, dass man in diesen Sendungen eine Art öffentliches Coaching präsentiert bekommt, was durchaus auch in vielen Dingen auf andere Unternehmen zu übertragen ist. Deshalb werde ich an dieser Stelle immer wieder mal die ein oder andere Sendung besprechen. Ich beginne gleich mit der letzten Folge von Rosins Restaurants am 5. April mit dem Titel „Überkochende Gefühle auf der Rother Kuppe“. Mein Beitrag dazu: Haltet Eure Gefühle im Zaum!

Und die anderen

Restaurants zu eröffnen, scheint eine der beliebtesten Geschäftsideen überhaupt zu sein. Schon bei der Recherche zu unserem Buch fiel uns auf, wie viele Gründer, Ketten und idealistische Einzelkämpfer es auf diesem Gebiet gibt. Da verwunderte es nur wenig, dass auch in  der ersten Staffel von Die Höhle der Löwen überdurchschnittlich viele Gastronomen und solche, die es werden wollten, auftraten. So viele, dass wir es schon wieder langweilig fanden. Tja, und auch unsere Pioniere aus Newtopia, denen wir uns ja bekanntermaßen verbunden fühlten, sollten es – mehr oder weniger auf Geheiß des Bosses, Machers und Erfinders des Formats – ja mit einem Restaurant versuchen. Wie originell!

Ich bin also gespannt, was wir noch von den hilfesuchenden  Gastronomiebetrieben und ihren Rettern lernen können.

Zur Folge 2

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Mit Dating Geld verdienen

dating

„Jetzt Premium-Mitglied werden!“ – Wer hat das nicht schon gelesen? Nicht hier bei uns (Wir bleiben kostenfrei!), sondern vor allen Dingen dort, wo es um Herzensangelegenheiten oder puren Sex geht: bei der Partnersuche auf Singlebörsen, Partner-, Flirt-und Datingportalen und wie sie alle heißen. Und wer der Verführung erliegt, kann eine Menge Kohle loswerden und sich über die Abzocke, die vielerorts betrieben wird, ärgern. Und bei der Gelegenheit sei auch mal gleich gesagt: Vorsicht vor sogenannten Vergleichsportalen! Nicht zu vergessen der Ärger über die super attraktiven Frauen und Männer, die angeblich Partner oder ein Date suchen und die nur Fakes sind, um Dich anzulocken. Wir sind ja der Meinung, dass es besser geht – viel besser! Denn mit unserer Idee machen nicht nur die Portalbetreiber, sondern auch die Singles Geld. Eine Million vielleicht? Wie? Mehr dazu im Buch, aus dem hier der Anfang dieser Geschäftsidee folgt:

Date a Million

Die bestehenden Online-Datingbörsen sind für viele Männer eine Quelle des Ärgernisses. Warum? Es sind zu wenige Frauen an Bord. Mehr Frauen als Männer haben den Wunsch, einen Heiratskandidaten zu finden und tummeln sich daher auf Partnerbörsen wie elitepartner.de oder bei direkten Heiratsvermittlungen. Männer, die nur ein Date oder eine Affäre suchen, haben es schwer. Ihnen kann mit der folgenden Geschäftsidee für eine neue Datingbörse www.date-a-million.com geholfen werden, die sich der Frage stellt: Wie ziehen wir viele Frauen an? Ottics ausgeklügeltes System stellen wir aufgrund der besonderen Raffinesse hier in aller Ausführlichkeit vor.

Das Anmeldeverfahren:

Männer brauchen sich lediglich mit Nickname und Emailadresse anmelden (ggf. ist auch eine Handynummer erforderlich). Angaben zum Alter, Aussehen, Vorlieben, Bilder sind nicht erforderlich. Das bedeutet ganz nebenbei, dass bei diesem Projekt sich nicht das Problem stellt, dass viele (Männer) den Anmeldeprozess abbrechen wegen der großen Zahl an persönlichen Angaben, die man hier sonst immer machen muss.

Frauen müssen sich mit realen Daten anmelden inklusive Fotos, persönlicher Beschreibung von sich selbst und Ihren Vorlieben – so wie üblich (ggf. ist auch eine Handynummer erforderlich siehe unten).

Das Werbeversprechen:

Für Männer: Suchen Sie sich aus allen Frauen eine aus und das Date findet garantiert statt, ansonsten Geld zurück. Ein garantiertes Date und die Chance auf einen One-Night-Stand, eine Affäre oder einen Partner fürs Leben.

Für Frauen: Verdienen Sie sich 100.000 Euro. Und die Chance auf ein Date, einen One-Night-Stand, eine Affäre oder einen Partner fürs Leben.

Die Kosten:

Männer zahlen 100 Euro pro Date. Frauen nichts.

Die Regeln:

Direkt weiterlesen im E-Book!

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Und ewig grüßen Regenwurm & Co.

Oh nein! Das existiert noch? Beim Durchforsten diverser Geldgefällt-Ordner, die inzwischen wahrscheinlich die zig-fache Datenmenge des Buches umfassen, stoße ich doch tatsächlich auf einen Text, der mich plötzlich mit allem innehalten und lesen lässt: Unser zweites Vorwort. Beim Lesen überzieht ein breites Grinsen mein Gesicht. Ach, das waren noch Zeiten… Dabei ist es so lange gar nicht mal her. Aber es fühlt sich an wie ein früheres Leben. Ein Leben, in dem wir für einen Tag live und an manch anderen Tagen am Fernseh- und PC-Monitor das Treiben in Newtopia verfolgt haben. Kennt Ihr das überhaupt noch? Newtopia? Diese grandiose Idee einer Reality-TV-Show von John de Mol, die allabendlich bei SAT.1 lief, noch mehr aber die Fans im Internet bei der Stange hielt und recht bald ein ebenso klägliches wie erwartbares Ende nahm.

Und da wir das Treiben der „Insassen“ ebenso wie der „Aufseher“ dort miterleben durften, unterstützt von den Eindrücken aus Stacheldrahtzäunen, Grenzkontrollen und Vertragsparagrafen, blieb es nicht aus, dass wir heimlich einige der Mitbewohner Newtopias, die nie zu Wort kamen, für ein paar einleitende Zeilen zum Buch gewinnen suchten. Erfolgreich! Und viel zu schade, um in irgendeinem Ordner zu verschimmeln. Darum sei ihr Statement hier in voller Länge wiedergegeben:

Regenwurm aus Newtopia

Let’s fake a story to sell…[1]

 

Liebe Leser, liebe Autoren,

wir, die Regenwürmer, Kühe,  Forellen, Bienen, Hühner, Flöhe, der Hund, die Fledermaus und alle anderen bisher unsichtbaren Tiere aus Faketopia haben die anspruchsvolle Aufgabe übernommen, dieses Vorwort für Euch zu schreiben. Wir fühlen uns wirklich geehrt, denn dieses Buch hat uns wie kein anderes inspiriert eigene Ideen zu entwickeln und neue Wege in unserem jeweiligen Geschäftsbereich zu gehen. Wer wüsste nicht besser als wir, die das Elend aus nächster Nähe beobachtet haben, dass clevere Ideen gebraucht werden.

„Ich bin Anton. Nein, eigentlich bin ich Anton und Antonia, eine gespaltene Persönlichkeit, seit Conny mich mit dem Spaten beim Ausheben ihres Erdlochs zerteilt hat. Ich habe mich hier in Faketopia so weit von mir entfernt, dass ich, wenn ich mich umschaue, nicht mehr sehe, ob mir etwas am Arsch vorbeigeht. Wenn Euch dagegen eine der hier vorgestellten Ideen nicht zusagt, ärgert Euch nicht, es gibt noch etwa 130 andere. Schaut Euch einfach um.“

„Genau. Und dann macht Euer eigenes Ding daraus. Aber seht zu, dass Ihr eine gute Story und einen coolen Namen dafür findet. Wie wertvoll eine gute Story ist, könnt Ihr im Kapitel  3-2-1 nachlesen. Etwas einfallsreicher als mein Name wäre schon wünschenswert. Ich heiße nämlich Bambi. Wie soll bei diesem Namen irgendjemand je verstehen, dass ich ein Kalb bin?“

„Wir, die Forellen haben es geschafft: Wir sind nominiert und verlassen Faketopia. Solltet Ihr uns demnächst in unserem neuen Zuhause einmal besuchen, so können wir Euch durch beredtes Schweigen ziemlich viele Internas aus Faketopia verraten. Dieses dumme Geblubber der Unsichtbaren vor dem Tor ist auf dunklen Kanälen zu uns gelangt. Wir geben es trefflich wieder. Und jetzt sagen wir tschüss. Nicht ohne allen zuzurufen: Schaltet die Glotze oder den Monitor aus und lest dieses Buch!“

„Als fleißige Bienen haben es auf Candy abgesehen. Die Idee eines autonomen Staates finden wir ja klasse, Kompliment an die Autoren. Aber mal ehrlich, Candy: Was ist denn ein Herrscher ohne Volk? Und eins solltest du wissen: Der Aufbau eines neuen Staates ist kein Honigschlecken. Geh mal bei Volker in die Lehre!“

„Ihr Bienen wollt immer nur eine Königin und Untertanen. Was Hackordnungen angeht, da sind wir, die Hühner, in unserem Element. Wir nehmen uns ein Beispiel an Diellza, Hans und  den Rest der streitbaren Welt. Gackert da jemand? Da kräht kein Hahn nach – alle sind nur am Geld interessiert. Wir auch und die dicksten Brocken vom Kuchen picken sich sowieso diejenigen raus, die weiterlesen.“

„Nur Überflieger müssen beim Lesen aufpassen, dass sie nicht abheben. Als Fledermaus kenne ich mich da aus. Den Hühnern habe ich ganz schön Angst eingejagt. Was haben die gekreischt, als ich ein paar Runden durch die Scheune drehte. Hans hat mir das Tor geöffnet. Dabei dachte ich immer, raus geht’s nur durch den Schornstein. Also werde ich jetzt im Ausland aktiv – kann sich lohnen, wie die Rubrik „Globalisierung“ bestens beweist.“

„Statt der Ferne suchen wir lieber die Nähe. Wir sind die Flöhe. Als Abgesandte der Regie werden wir denjenigen ins Ohr gesetzt, von denen man annimmt, dass sie noch am ehesten in der Lage sind, die Karre aus dem Dreck zu ziehen (Pardon, aber wir sind hier schließlich auf einem Hof.) Da hätte unser großer Herr, der Schöpfer aus den Niederungen, äh Niederlanden, wohl doch besser ein bisschen mehr Gehirnschmalz aufgebracht, dann wären manche Ungereimtheiten gar nicht erst aufgetreten. Aber soll er selbst was dazu sagen:“

„Lasst uns ein Restaurant eröffnen! Faketopia bleibt bestehen.“

„Ich, die Hündin Paula, kann nur sagen, dass ich froh bin, nicht im chinesischen Faketopia zu leben. Sollen wir etwa alle auf dem Teller landen? Ich liebe die Pioniere. Sie füttern mich, sie pflegen mich. Sie müssen Götter sein.“

Eure Tiere,

die dieses Vorwort aus Faketopia herausgeschmuggelt haben, da es sonst der Zensur anheim gefallen wäre.

[1] Zitat aus unserer twitternden Fangemeinde

 

P. S. An dieser Stelle sei noch einmal Conny Gloger gedankt, die das Vorwort schrieb, das dann unser Buch eingeleitet hat.

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Hoch lebe der Bär!

Heute ist der Tag des Eisbären!

Und auch wir wollen seiner gedenken. Was das mit Geld oder Geschäftsideen zu tun hat?

Wir haben tatsächlich auch beim Schreiben des Buches an ihn und andere bedauernswerte Geschöpfe gedacht – auf unsere Weise eben, und da wollen wir heute ihm zu Ehren Euch einen Ausschnitt aus dem Kapitel vorstellen. Eh voilà:

Eisbär
photo taken by Ansgar Walk

Auf Klimakurs
Der Klimawandel erregt seit langem unsere Gemüter. Frank Sherwood Rowland, der mit dem Nobelpreis geehrte Chemiker, hatte vor mehr als 40 Jahren den Zusammenhang zwischen Luftverschmutzung und Veränderungen in der Ozonschicht erkannt, woraufhin in den Folgejahren FCKW-gekühlte Kühlschränke, Haarsprays, Sprühdeos und viele andere Mittelchen in Sprühdosen aus unserem Alltag verschwanden. Jedermann beobachtete besorgt das drohende Ozonloch über uns und schützte sich mit Ultra-Sonnencremes gegen die starken UV-Strahlen. Der Sommersmog ließ Menschen Türen und Fenster verrammeln und ihr Auto in der Garage schlafen.

In den 1980er Jahren ging das Gespenst des Waldsterbens um und mit dem sauren Regen flossen dramatische Visionen von riesigen Flächen kahler Baumbestände in unsere bangen Herzen. Weltuntergangsstimmung herrschte. Weltuntergangsszenarien machen mit hübscher Regelmäßigkeit die Runde. Alle Naselang wird eine neue Sau durchs Dorf getrieben.

Während in der Arktis den kanadischen Eisbären der Boden unter den Tatzen wegschmilzt, steigt der Meeresspiegel und überflutet die Philippinen und Holland. Tsunamis, Dürrekatastrophen, schmelzende Gletscher, tropische Wirbelstürme – das und mehr bedroht unseren blauen Planeten. Oder ist das gar einer der größten Irrtümer aller Zeiten und der Klimawandel existiert nicht? Er macht nur Pause, sagen manche.

Wir wollen uns in diese Diskussion nicht einklinken, wir sind keine Experten auf dem Gebiet. Aber ganz gleich ob es ihn nun gibt oder nicht – die mutmaßlichen genauso wie die tatsächlichen Veränderungen erfordern, dass wir unternehmerisch reagieren. Die Frage, ob es moralisch fragwürdig ist, vom Klimawandel zu profitieren oder ob es sogar geboten ist, sich damit auseinanderzusetzen und neue Wege zu gehen, hängt sicher auch von der Art des Geschäftes ab, das Sie zu machen gedenken. Schwimmende Häuser zu entwickeln, wie es die Niederländer tun, dürfte keine Diskussionen auslösen. Beim Weinanbau auf dem 59. Breitengrad in Schweden wird es schon schwieriger. Der Schwede Erik Rudhe macht es seit Jahrzehnten auf der Schäreninsel Tynningö bei Stockholm vor, wo er das mediterrane Mikroklima lobt. Der ehemalige Verleger und Softwarespezialist Lauri Pappinen …

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Zum Einstieg halluzinogene Drogen

Xing Lesung Ahrweiler

Es war schon toll, was gestern Abend bei unserer kleinen, aber feinen Lesung in der regionalen Xing-Gruppe Businessforum Rhein I Ahr I Eifel so an Reaktionen kam. Wie schon oft fragten auch dieses Mal einige nach unserem „Rezept“ für unsere regelmäßigen Treffen am jour fix. Wie wir auf die Ideen kommen, wie das abläuft, woher die Kreativität kommt, ob wir uns auch mal streiten, wie lang das immer geht usw. Und ausgesprochen oder auch nur spürbar wird der Wunsch, dabei sein zu dürfen. In solchen Momenten bin ich immer stolz, Teil unseres Trios zu sein. Und wenn Volker dann ganz trocken erklärt, dass wir zuerst einmal halluzinogene Drogen einwerfen, dann könnte ich mich mit den Zuhörern wegwerfen vor Lachen. Aber es zeigt mal wieder, dass ein großes Bedürfnis danach besteht, sich aus der Alltagsmaschinerie, in der sich viele befinden, zu lösen und wieder wie ein Kind der Fantasie, den Ideen und den unzensierten Wünschen freien Lauf zu lassen. Auf dem Nachhauseweg haben wir dann wie gewohnt rumgesponnen und sahen uns viele Euronen verdienen, indem wir ganz einfach Leute einladen oder Kreativitätstreffen veranstalten. Wir erlauben uns eben zu spinnen.

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Die Ideenschmiede facht das Feuer wieder an!

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Nicht immer nur große, manchmal auch verrückte Dinge werfen ihre Schatten voraus.

Frisch aus dem Urlaub und von Geschäftsreisen zurück, beginnen wir wieder mit unseren Sitzungen am Jour Fix, der bekanntlich (für alle, die das Buch gelesen haben) Dienstags ist. Köstlich! kann ich nur sagen. Wir hatten unseren Spaß, wie man wohl sieht. Aber das muss ja auch so sein, denn schließlich planen wir eine Lesung mit dem Ultra-Fun-Kick. Mehr wird noch nicht verraten. Aber wir sagen rechtzeitig Bescheid, wenn es soweit ist.

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#dhdl – krass hart

frank_thelen

Klar, Die Höhle der Löwen gehört sozusagen zu unserem Pflichtprogramm. Also hab ich heute mal wieder reingeschaut, aber leider den ersten Deal verpasst.  Um Intimaftershave ging es, soviel kriege ich noch mit. Schade, das wäre bestimmt Stoff zum Kommentieren gewesen.

Die Kunst gescheit zu fragen

Gleich beim zweiten fällt mir wieder genau das auf, was mir schon in der vorherigen Staffel auf den Keks gegangen ist: Die manchmal dämlichen Kommentare der Löwen. Und jedes Mal die konsternierte Reaktion der Kandidaten. Denn, was soll man antworten auf eine Frage wie die von Frank Thelen. Aber von Anfang an: Da stellen vier Leute die motorisierte Chill-Insel vor, cool designed und eine tolle Idee, deren Nutzen unmittelbar einleuchtet – also ein echt gutes Produkt, das wie jedes Produkt an den Mensch gebracht werden muss. Tja und da fragt der Mann „Was ist eigentlich das Business?“ Hallo? Was soll man denn darauf antworten? Er differenziert dann zwischen verkaufen und vermieten.  Schließt sich das aus, Herr Thelen? Versucht man nicht als guter Businessmensch, alle Wege zu gehen, neben- oder nacheinander? Was die Kandidaten dann allerdings aus dem Angebot von Vural Öger machen, spricht auch nicht gerade von Weitblick.

Schwieriger Parcours

Die Fragen bei den nächsten Kandidaten, die Krass Fit, einen Hindernisparcours,  präsentieren, sind dagegen knallhart und berechtigt. Was ist Euer USP? Was macht Euch einzigartig? Und bei der Antwort kann man wieder mal  beobachten, was so oft missverstanden wird: Es reicht eben nicht, aufzuzählen, was man anders als andere macht, sondern es wäre schon gut, etwas zu haben, was nicht kopierbar ist.

Insgesamt  schon klar, dass die Kandidaten mit ihren Ideen so ausgewählt wurden, dass für jeden Löwen was dabei ist und damit die Eigenwerbung an passender Stelle fett präsentiert werden kann.

Der Tie-Tod

Und dann passiert das, was jede Präsentation jämmerlich krepieren lässt Die Kandidaten, die den Mc In Tie, (oder so ähnlich) einen Krawattenhalter, vorstellen, haben ihren Text auswendig gelernt. Und was geschieht? Die Löwen machen die Kandidaten auf die losen Schnürsenkel aufmerksam, was aber geplanter Teil der  Vorstellung ist.  „Ich weiß.“, antwortet denn auch einer von ihnen. Und Minuten später sagt dann der Eine zum Anderen: „Du, dein Schnürsenkel ist auf.“ Also ehrlich! Da erübrigt sich jeder weitere Kommentar und es verwundert nicht, dass sie nicht überzeugen.

Blaues Bier

ist zum Schluß dran. Und da zeigt Jochen Schweitzer mal eben, wie unternehmerisches Rechnen geht. Alle Achtung! Und Prost auf den neuen Deal. Mit Bier geht eben alles etwas besser.

Selber Löwe werden

könnt Ihr wohl nicht bei DHDL, aber bei SnipStart und dort jede Menge Ideen diskutieren und selber in die Runde werfen. Am 1.9. starten wir in die Beta-Phase und suchen noch kreative Leute. Snip und hin!

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Ein schneller Blick in die Samwer-Küche

 

abgewogene Zutaten für HelloFresh

Sie sind mutig, sie sind clever und immer einen Schritt voraus: die Samwer Brüder. In unserem Buch berichten wir ausführlich über sie. Und jetzt machen sie schon wieder Schlagzeilen. Ihr neuester Coup: HelloFresh – die erst vier Jahre alte Kochbox, soll noch in diesem Jahr an die Börse gehen. HelloFresh ist bis aufs I-Tüpfelchen für die Generation Y konzipiert: drei oder fünf Mal pro Woche wird alles, was die junge ernährungsbewusste, aber einkaufsmuffelige Generation braucht, komplett geliefert wird – vom Rezept für ein schnelles und gesundes Gericht über exakt abgewogene frische Zutaten bis zum letzten Gramm Currypulver und das ökologisch gewissenhaft in recycelbarer Verpackung.

Der Markt darf gespannt sein, denn wie die Samwers mit Zalando und Rocket Internet schon vorgemacht haben, setzen sie selbstverständlich immer auf große Hausnummern und sammeln an den deutschen Aktienmärkten für alles Geld ein – meist in Milliardenhöhe. Die Rocket-Aktie entwickelte sich zwar zum Rohrkrepierer (sie fielen von 57,08 Euro im Februar auf aktuell 31 Euro), aber statt vorsichtiger zu werden, starten die Serien-Gründer in die Offensive und wollen HelloFresh schon in diesem Herbst an die Börse bringen.

200.000 Abonnenten für ihre Kochbox in Deutschland, England und den USA haben sie schon. Was dabei am rauskommt – darüber darf spekuliert werden. Denn genaue Zahlen geben die Samwers nicht raus.

Fragt sich nur: Wo haben sie diese Idee bloß wieder abgekupfert?

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Go for Greece

griechische-freunde

Pressemitteilung:

Eine Autorenaktion soll deutsch-griechische Freundschaft und Wirtschaft  unterstützen

Sinzig/Linz. Drei Autoren starten mit ihrem Buch über clevere Geschäftsideen einen kreativen Feldzug zur Erneuerung der deutsch-griechischen Freundschaft als Kontrapunkt zum Shitstorm gegen die deutsche Politik in den sozialen Medien und  zur Unterstützung der griechischen Wirtschaft.

 Gerade erst erschien ihr Buch „Ich mach mir mein Geld, wie es mir gefällt.“, da setzen die Autoren genau das um, wofür sie im Buch werben: Schranken im Kopf abbauen, Ideen zulassen und den Mut aufbringen, etwas Neues zu wagen. Und zwar  für nichts Geringeres als die Rettung Griechenlands. Nun, ganz so vermessen sind sie denn doch nicht, zu glauben, dass ihnen das gelingt. Aber etwas beitragen wollen sie auf alle Fälle. „Und zwar auf positive Weise. Auf Twitter wird derzeit unter dem Hashtag #boykottgermany aufgerufen, keine deutschen Produkte zu kaufen und unter dem Hashtag #thisisacoup Deutschland und Europa ein Staatsstreich unterstellt. Das ärgert mich.“, sagt Volker Risse, einer der Autoren. „Wir wollen zeigen, dass Völkerverständigung anders geht.“ Und so sieht der Plan aus: Über die Crowdfundingplattform kickstarter.com rufen die Autoren auf, die Übersetzung ihres Buches ins Griechische und den Druck von 5.000 griechischen und 5.000 deutschen Ausgaben zu unterstützen. „Go for Greece“ heißt ihre Aktion auf kickstarter.com. Im Gegenzug erhalten großzügige Unterstützer z. B. eine Urlaubsreise, andere ein Buchexemplar. Den Druck soll selbstverständlich eine griechische Druckerei übernehmen. Sodann verteilen die Autoren persönlich die Bücher kostenlos in Athen. „Damit haben wir gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen“, erläutert Co-Autor Gerd Höschen. „Wir bringen kreativen Input nach Griechenland, unterstützen unser geliebtes Urlaubsland und machen nebenbei unser Buch bekannt.“ P. Katharina Thölken, die Dritte im Bunde und gleichzeitig Verlegerin, ist überzeugt: „Es hilft nichts gegen etwas zu sein. Wir müssen zeigen, wie wir etwas positiv bewegen und so Wunden kitten können.“

 

Hier geht’s zur Kampagne auf Kickstarter

 

 

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Trash & More

Buchpräsentation mit Conny

Wie könnte ein Blog, das über unser Buch schreibt, passender heißen?

Dabei haben die Betreiber nur indirekt mit cleveren oder skurillen Geschäftsideen zu tun. Oder vielleicht doch, denn Trash & More schreibt über Big-Brother-Formate wie Dschungelcamp und eben auch Newtopia. Christian Roth hat denn auch Conny nicht vergessen, deren Zeit unter den Pionieren einem schon irgendwie fast legendär erscheint, so lange ist es her. Conny, eine von den ersten, eine, die mit ihren Ideen nicht wirklich angenommen wurde, die umso mehr eine Art moralische Unterstützung in dem sah, was wir den Pionieren vorschlugen. Roth hat sie anlässlich ihres und unseres Auftrittes im Sinziger Schloss zur Buchvorstellung interviewt. Das Ergebnis lest Ihr hier. Viel Spaß!

 

 

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„Ich hab ja so gelacht!“

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Mit diesen Worten lobte heute eine befreundete Kundin unsere Buchpräsentation am vergangenen Freitag im Schloss Sinzig. Wie sie haben etwa 60 Menschen mit uns gefeiert, gelacht und sich von den skurrilen, fantastischen und ironischen Geschichten über wundersame Geschäftsideen gefangen nehmen und inspirieren lassen.

Bunt ging es zu an diesem Abend, denn natürlich haben wir nicht nur einfach das Buch in die Höhe gehalten, gesagt: „Hier ist es!“ und etwas daraus gelesen. Getreu unserem Einsteinschen Motto, dass eine Idee am Anfang absurd sein muss, wenn eine Chance für die bestehen soll, haben wir die Buchpräsentation mit einer Auktion verknüpft. Wer sich schon genauer auf diesen Seiten umgesehen hat, weiß, dass wir die Widmung des Buches versteigern. Der Höchstbietende wird dann in der zweiten Ausgabe genannt. Diese Auktion startete „Josef Ackermann“ (ein herzliches Dankeschön an Ulrich, der das klasse gemacht hat) höchstpersönlich an diesem Abend. Sie wird hier weitergeführt und ist noch bis zum 31.12. offen. Also, wer möchte, dass ihm das Buch gewidmet wird, der sollte jetzt mitbieten.

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Sehr gefreut haben wir uns darüber, dass Conny Gloger (ja die Conny aus Newtopia) extra für diesen Abend aus Potsdam angereist ist und die Moderation übernommen hat. Locker mit einem Touch Berliner Schnauze hat sie unsere Talkrunde geleitet und so manches aus uns heraus gelockt. Ottic hat unsere beiden Webauftritte, geldgefällt.de und das noch im Aufbau befindliche snipstart.de vorgestellt, Volker mit seinem fingierten Rechtsanwaltsbrief aus Dubai für offene Münder und ich mit dem Kapitel über Ebaygeschichten für viele Lacher gesorgt.

Nicht gefehlt haben natürlich auch unsere Videos:

1. Der Trailer

2. Die Liste der Geschäftsideen. Das Video stellen wir hier im Blog erstmals vor, daher soll es hier gezeigt werden

3. Die Autoren in Newtopia

Unser Kamerateam Roman Schröder und Aggie Unzerstörbar (alias Phillip Zenz) haben nicht nur für die Technik gesorgt und die Videos vorgeführt, sondern auch den ganzen Abend gefilmt. Ich bin sehr gespannt auf das Ergebnis. Und natürlich war auch die Presse da. Die Berichte dazu werden folgen.

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Wir danken allen, die gekommen sind, sich mit uns über die „Geburt unseres Babys“ gefreut haben und den Abend so zum einem tollen Ereignis werden ließen.

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Schon mal was von Liberland gehört?

Wenn nicht, dann wird es Zeit. Denn die neue freie Republik zwischen Kroatien und Serbien (die sich nicht einig werden konnten, wem das 7 Quadratmeter umfassende Stückchen Land gehört) scheint begehrt zu sein. 250.000 Menschen haben bereits beantragt a als Bürger aufgenommen zu werden. Einige Schweizer – allen voran – haben ihre Flagge schon auf der vorgelagerten Donauinsel gehisst. Die machen wahr, was wir in unserem Buch anregen: Gründe Deinen eigenen Staat.
Das Schweizer Online-Magazin 20 Minuten hat ausführlich darüber berichtet.
Liberland

Jedlicka (2. v. rechts) rief die „Freie Republik Liberland“ am 13. April 2015 aus und ist ihr selbsternannter Präsident.

Damit ist die Welt wieder um eine Mikronation reicher. Fragt sich nur wie lange, denn die kroatische Polizei hat Liberland am 11. Mai geräumt und 6 Einwohner verhaftet. Sollte es den Liberländern allerdings gelingen, 1000 Menschen zu einem Zeitpunkt dort zu versammeln, so Nico V., einer der Liberland „sein Zuhause“ nennt, „dann können die nichts mehr machen.“

Viel Erfolg!

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Wir sind alles. Und was wir noch nicht sind, erfinden wir.

weltmeister

Wir waren Papst!

Wir sind Weltmeister!

Und irgendwann werden wir Miss High Heel!

Denn schließlich muss sich ja auch mal eine Frau in die Liga der fantastischen Meister einreihen. High Heel Rennen gibt’s nämlich echt. Und die Chance auf brutale Verletzungen dürfte hierbei noch um einiges höher sein als beim Fußball, was wiederum das Interesse bei den Zuschauern steigern dürfte. Nicht zu vergessen, dass es sich um eine geniale Verbindung von Sport und Mode handelt (da können Nike und Adidas mit ihren Stickapplikationen einpacken), letzteres ein Gebiet, bei dem so mancher die Frauen sicher lieber sähe als zum Beispiel beim Frauenfußball. Und wenn dann die High Heel Sprinterinnen um das Amt der Päpstin antreten, dann ist eine neue grandiose Sportart geboren, mit der sich gut Geld verdienen lässt.

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Sachbuchautor werden und den eigenen Marktwert steigern

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„Ich und ein Buch schreiben?“ Dieser Frage folgt oft ein heftiges Kopfschütteln. Keine Zeit, keine Erfahrung und kein Egotrip heißt es dann. Dabei spielen alle drei Faktoren bei näherem Hinschauen gar keine Rolle. Wer einen erfahrenen Ghostwriter engagiert, kann schon mal die ersten beiden Punkte abhaken. Denn die Arbeit des Ghostwriters ist umfassend. Idealerweise nimmt er seinen Kunden an die Hand: Er berät in Sachen Verlagssuche, Selfpublishing, Exposee und Druck, er erstellt ein Konzept, weiß, wie er Inhalte aufbaut, kann gut zuhören, recherchieren und selbstverständlich seinen Stil so anpassen, dass er Ihrer Persönlichkeit gerecht wird und das Thema auf höchst unterhaltsame Weise präsentiert. Bleibt der dritte Punkt: Egotrip. Sehen Sie es doch mal so, insbesondere wenn Sie als Freiberufler unterwegs sind: Wer nicht Werbung für sich macht, geht unter. Gerade in Sachen Werbung wird viel Geld zum Fenster rausgeworfen: Da entstehen Flyer, die nach kurzer Zeit nur die eigenen Regale verstopfen, Anzeigen in Zeitungen und im Internet erreichen nicht exakt die, die Sie als Kunden brauchen, der Streuverlust ist enorm hoch, Webseiten werden teuer erstellt und dümpeln nach kurzer Zeit vor sich hin und PR-Arbeit oder Bloggen ist zeitintensiv und liegt Ihnen nicht. Hat ja auch wieder mit Schreiben zu tun. Wer dagegen ein eigenes Buch präsentieren kann, hat es gut: Er wird als Experte wahrgenommen – und zwar von genau denen, die seine Arbeit brauchen können. Das Renommee steigt um ein Vielfaches und im Übrigen auch die Preise. So können zum Beispiel alle, die in beratenden Berufen tätig sind, ihr Honorar in der Regel bis zum Doppelten ihres bisherigen erhöhen, sobald Sie Autor eines Sachbuches sind. Ihre Bekanntheit steigt, Ihre Kompetenz erscheint glaubwürdig und die Kunden sind glücklich mit einem Berater, der sein Fachwissen veröffentlicht hat. Und Sie dürfen stolz sein, auf Ihr Wissen, Ihr Können, Ihre Kreativität.

P. Katharina Thölken

www.atemwort.de

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